Jahrgang 
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3 unter Uns,

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Das Intereſſe der Firma fordert es.

So werde ich natürlich Ihrem Wunſche nachkommen, lehne aber jede Verantwortlichkeit ab.

Ich übernehme ſie, entgegnete Heinrich kühl.Nur Eins fordere ich vor Allem, Verſchwiegenheit!

Sie dürfen ſich auf mich verlaſſen.

Gut, nach meiner Rückkehr werde ich über die Erhöhung Ihres Gehaltes mit Ihnen reden. Sie werden ohnehin eine freiere, ſelbſtſtändigere Stellung in meinem Hauſe erhalten, wenn der alte Herr indeß, wir wollen hoffen, daß es nicht ſo weit kommt. Leben Sie wohl, ich erwarte Ihren erſten Brief in Paris.

Der Buchhhalter hatte ſich erhoben, er ſtand im Begriffe, ſich zu entfernen, als Karl Liebmann haſtig mit unverkennbaren Zeichen der Aufregung eintrat. 3

Heinrich winkte dem alten Maͤnne, das Zimmer zu verlaſſen und richtete an ſeinen Schwager die Frage, was die Urſache dieſer ihm auffallenden Aufregung ſei.

Du mußt mir helfen, erwiderte Liebmann,die Kohle liegt mir auf dem Fuß, der elende Wucherer will ſein Geld haben und ich kann doch jetzt nicht meinem Vater ſagen, wie die Dinge ſtehen.

Weshalb nicht? fragte Heinrich ruhig.Einmal muß es doch geſchehen.

Ja, ja, das ſehe ich wohl ein, aber jetzt nicht.

Bah je eher, je beſſer!

Heinrich, ich begreife nicht, wie Du mir das anrathen kannſt! erwiderte Liebmann fieberhaft erregt.Du weißt doch ſelbſt, daß die Rechnungen, die morgen und übermorgen einlaufen, ihn ver⸗ ſtimmen werden, in dieſe Stimmung mag ich nicht hineinfallen mit meinen Geſtändniſſen.

So muß der Jude prolongiren! ſagte der Heinrich kühl.

Er will nicht.

Ah weshalb nicht?

Er meint, die Summe ſei nun groß genug.

Wie groß iſt ſie?

Jetzt zwölftauſend Thaler.

Dann iſt ſie in der That groß genug.

Du gibſt ihm Recht?

Gewiß. Würdeſt Du an ſeiner Stelle vielleicht nicht Dein Geld verlangen?

Liebmann zuckte die Achſeln.

Davon iſt keine Rede, erwiderte er,was ich an ſeiner Stelle thun würde, weiß ich nicht, ich habe mich noch nie in dem angenehmen Falle befunden, eine ſo große Summe ausſtehen zu haben.