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wollen allmählich mich und meinen Vater verdrängen, das ganze Geſchäft in den Sack ſtecken— aber es wird Ihnen nicht gelingen. Mein Vater protegirt Sie, weil Sie bisher Glück mit Ihrer Speculation gehabt haben, das Blatt kann ſich wenden—“
„Gewiß, es würde ſich wenden, wenn wir Sie nach Gut⸗ dünken ſchalten und walten laſſen wollten. Das Hazardſpiel und die andern Leidenſchaften, die ſich hinzugeſellen, würden unſre Fonds verſchlingen und uns nach wenigen Jahren an den Bettelſtab bringen. Daß wir dem ſteuern, ärgert Sie und doch ſollten Sie uns Dank wiſſen, daß wir ſo nachſichtsvoll und milde Sie be⸗ handeln.“
„So ſprechen ſie Alle, die darauf ausgehen, Andern die Gurgel zuzuſchnüren,“ entgegnete Bertram gereizt,„von Ihrer Milde und Nachſicht mag ich nichts wiſſen.“
Ein bedeutſames und wie es ſchien verſöhnliches Lächeln glitt über das Geſicht Heinrichs.
„Sie haben Ihren Haß auf mich geworfen,“ ſagte er,„wenn Sie wüßten, was ich für Sie gethan habe und was ich noch für Sie zu thun bereit bin, ſo würden Sie dieſen Groll fahren laſſen und anders über mich denken.“
„Was Sie für mich gethan haben?“
„Ja. Es hat mir Mühe genug gekoſtet, Ihren Vater zu verſöhnen und zur Nachſicht zu bewegen, dennoch hege ich die Hoffnung, daß es mir gelingen wird, ihn ſogar zu veranlaſſen, von jedem feindſeligen Schritt abzuſtehen, wenn Sie mir Vertrauen ſchenken wollen.“
„Kann ich esſ“ fragte Bertram zweifelnd.
„Das hängt von Ihnen allein ab. Sie müſſen natürlich feierlich verſprechen, Ihren Leidenſchaften zu entſagen, Sie müſſen ſich von Allem zurückhalten, was dieſe Leidenſchaft wieder wecken kann, und ich denke mir, dies werden Sie am Beſten dadurch erreichen, daß Sie eine Geſchäftsreiſe unternehmen. Dadurch werden Sie aus den gefährlichen Kreiſen Ihrer hieſigen Freunde für eine geraume Zeit entfernt und es iſt Ihnen ſpäter leichter, dieſe Kreiſe zu meiden. Wollen Sie das, ſo geben Sie mir das Verſprechen ſchriftlich, dort iſt Schreibzeug und Papier, ich werde das Schriftſtück Ihrem Vater vorlegen und mit aller Energie in ihn dringen, meinen Vorſchlag anzunehmen.“
Der Blick Bertram's ruhte fragend auf dem Antlitz des Aſſocie's.
Sollte er ſich wirklich in dieſem Manne ſo ſehr getäuſcht haben?
Der Vorſchlag deſſelben war ſehr vernünftig und annehmbar, zudem hatte Bertram ſich ſchon im Stillen gelobt, eine ganz


