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und war fortan ein gemachter Mann, denn ein Dolch⸗ ſtoß hatte ihm über Nacht Freiheit und Reichthum eingetragen.“
Dallmer ſah den Erzähler ängſtlich an und ſchien mit jedem Augenblick unruhiger zu werden. Dieſer fuhr fort:
„Nicht war, die Geſchichte bekommt Schliff und Humor? Höre nur ruhig zu Ende! Während Mingo ſich ſo rettete, hatte auch ſein Weib Manga nicht ge⸗ feiert. Blicken wir nochmal zurück in die Zeit, da Manga in Kanut's Haus eintrat! Wenige Wochen nachher hatte ſie ein Mädchen geboren, juſt an demſelben Tage, an welchem auch Kanut's Weib Kanubia ein Töchterchen zur Welt brachte. Manga verwechſelte die Säuglinge und Kanut merkte den Betrug nicht. So wuchs Kanut's Kind als Sklavin, und die Tochter des Sklaven als Kanut's Erbin auf. Jenes wurde weiß, dieſe blieb braun. Kanut ärgerte ſich über die ſchöne Farbe der Sklavin, und in einem Anfalle von Wuth erdolchte er ſie,— erdolchte ſein eigenes Kind und gab, mit einer Mitgift von zehn Millionen, das Kind des Sklaven als ſeine eigene Tochter einem Pflanzer aus dem Süden zur Frau!“
Dallmer ſtarrte mit einem Blick, in dem ein un⸗


