den Meiſten unerklärlich geblieben war, ſo hatte es nicht fehlen können, daß im erſten Augenblicke der Verdacht, Urheber des Mordes zu ſein, ſich faſt ein⸗ ſtimmig gegen Dallmavi richtete.
Dieſe mißliche Volksſtimmung wurde noch weſent⸗ lich durch den Trauerzug geſteigert, welchen der junge Alberto Mancha ſeiner unglücklichen Braut veranſtaltete. In offener Bahre ließ er die ermordete Alma durch die Straßen von Puebla tragen. eht hier“, rief er jammernd aus,„ſeht den Engel, walchen 1. walinmre in dieſer Nacht erſchlug!“ en und das noch im Tode faſt über⸗
Sein We
6 Alma's wirkten magiſch auf die Ge⸗ nauer Alles Volk ſtrömte herbei und geleitete den Büngling mit ſeiner traurigen Laſt auf den Friedhof von Puebla, wo Alberto unter Aſſiſtenz des geſammten Klerus der Kathedrale den Leichnam in eine neue
Gruft einſenken und bald nachher über derſelben ein einfaches Grabmonument aus ſchwarzem Marmor er⸗ richten ließ, welches noch heutigen Tages dort zu ſehen iſt und die kurze Inſchrift„Alma“ trägt.
Die ſo laute Klage des einzigen Sohnes aus einen der angeſehenſten Patriciergeſchlechter des Landes konnte von den Behörden nicht wohl ſchweigend über⸗ gangen werden. Eine gerichtliche Unterſuchung begann.
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