deckung des Thäters aus; Dein Herr verſpreche über⸗ dieß noch dem Scharfrichter, welcher die Ehre haben werde, Eskobadi's Mörder zu hängen, ein Geſchenk von einmalhunderttauſend Dollars. Wer aber noch ferner wage, ihn ſelbſt dieſer Schandthat zu zeihen, den werde er ſeine Macht fühlen laſſen.“
Der Diener eilte ans Gitterthor zurück. Die Menge hörte ihn ruhig an. Dann klatſchten die Einen Beifall, während die Andern kopfſchüttelnd ſich entfernten.
Die Nachricht von Eskobadi's Ermordung hatte in der That ſchon am frühen Morgen faſt die ge⸗ ſammte Einwohnerſchaft von Puebla in Beſtürzung und Schrecken verſetzt. Wir erinnern uns noch aus dem Anfang de zweiten Buches, daß Eskobadi unter ſeinen Landsleuten, namentlich unter den Mexi⸗ kanern ener Abkunft, als ein großer Patriot galt. Seit er durch die Verjagung der fremden Ein⸗ dringlinge aus Alimonti's Thal ſich den Dank der indiſchen Race geſichert und zugleich den Grundſtein zu ſeinem eigenen Emporkommen gelegt, hatte er trotz jeines Geizes und ſeiner bendeetees n Eigenſchaften wohl ver⸗
ſtanden, die Volksthümlichkeit ſeines Namens zu dwahren Sein Tod galt als ein National⸗Unglück. Da ſeine
langjährige Feindſchaft mit Dallmavi ſtadtbekannt ge⸗ weſen und Dallmavi's plötzliche Verſöhnung mit ihm
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