Teil eines Werkes 
2. Band (1871)
Entstehung
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Sein Auge flammte plötzlich in teufliſcher Gluth auf:

Was iſt ein Sklavenleben? Das Licht einer Kerze, die ich ausblaſe und wegwerfe! Niemand fragt darnach, Niemand verlangt von mir Rechenſchaft darüber. Es war mein, ich konnte nach Gutdünken darüber ver⸗ fügen!

Er öffnete die Thüre eines Schreins, in welchem ſich Waffen verſchiedener Gattung befanden. Seine Hand zitterte.

Wollt Ihr immer noch nicht ruhen, zuckende Nerven? Ueberkommt Euch wieder die alte Schwäche? Bebt Ihr vor der ungewohnten Arbeit? Seht Ihr nicht, wie ich mit den Dolchſtichen meines Geiſtes ſchon Tauſende ermordet und Euch dennoch zum Schweigen gebracht? Nur raſch, raſch! Es wird bald geſchehen ſein.

Er ſteckte mit bebender Hand einen Dolch in ſeinen Schlafrock und eilte zur Thüre hinaus durch den dunkeln Gang vor ein kleines Seitenpförtchen, welches er leiſe aufſchloß. Dann verſchwand er unter dem Buſchwerk des Gartens in der Richtung, die zu den Gewächshäuſern führte.

Ringsum herrſchte Todesſtille. Nach etwa fünf Minuten hörte man aus der Ferne einen markerſchüt⸗