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ſicht der Sklavin ſteht mir höher als deine häßliche Tochter ſammt ihrer Mitgift.““
Er ſtand vom Divan auf und ſchritt im Gemache hin und her. Dann blieb er wieder ſtehen:
„Dallmavi's Erbin verdrängt durch ein Bettel⸗ kind!— Wie die Welt ſpottend auf mich zeigen würde, wenn er morgen ſein Schätzchen heimführen könnte! Da ſeht den Kröſus, höre ich ſchon rufen, den Krö⸗ ſus, der, um einen Schwiegerſohn zu gewinnen, noch geſtern Himmel und Erde in Bewegung geſetzt und ſich heute vor dem Triumphe einer Metze demüthig verkriechen muß!— Nein, nein! dieſe Schmach ertrüge ich nicht.“
Er warf ſich in einen Lehnſtuhl und ſtützte den Kopf auf ſeine Hand:
„Und wieder iſt es Alma, die meine Allmacht mitten im Siegeslaufe hemmt,— Alma, dieſe räthſel⸗ hafte Frucht der geheimnißvoll neckenden Natur, deren Anblick mich ſchon früher einmal entmannte! Wieder Alma, die blendende Hexe, die, gleich einer Windroſe auf dem ſtürmiſchen Meere meines Lebens, mein Fahr⸗ zeug zu zerſchellen droht! Wie? die niedliche Larve dieſes Unholds ſollte eine Schätzung haben, die zu überbieten Dallmavi zu arm wäre? Hätte ich deßhalb mit allen Grundſätzen der Humanität gebrochen, deßhalb aus dem zertrümmerten Glücke Tauſender und aber⸗
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