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leiſe,„ich danke Dir, und gebe Dein und mein Gott, daß mein Dank nicht bloß in Worten beſtehen müße!“
Dann wankte ſie an der Hand des Leibmohren die Treppe hinauf, ihrem Schickſal entgegen.
Das Gemach, in welches ſie geführt wurde, ſtand noch leer. Mathilde ſank, als der Mohr die Thüre hinter ihr wieder geſchloſſen, auf die Kniee nieder und betete:
„Herr der Welten, um meines ſchuldloſen Kindes willen laß mich heute nicht untergehen und ich will Dir dafür danken alle Tage meines Lebens!“
Dann ſtand ſie wieder auf. Es war in ihrem Innern plötzlich Licht geworden und ruhig wendete ſich ihr Auge gegen die Seitenthüre, hinter welcher man die Schritte eines Nahenden vernahm.„Er kommt“, flüſterte ſie mit derſelben Zuverſicht, mit wel⸗ cher Nathan der Weiſe dem Eintritt des Sultans ent⸗ gegen ſah.
„Er komme nur!“
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