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Handelsagenten und es war zu beſorgen, daß, wenn er gerade denjenigen unter ihnen, welchen er vor Allen ſo auffallend begünſtigt hatte, jetzt ohne ſichtbaren Grund fallen ließ,— daß er dadurch das Mißtrauen aller andern gegen ſich rege machen könnte. Dieß mußte vermieden werden. Indeſſen braucht der, welcher Jemanden vernichten will, nicht lange nach einem Vor⸗ wand zu ſuchen, wenn ihm der Vortheil zur Seite ſteht, daß er in eigener Perſon Ankläger, Richter und Urtheilsvollſtrecker ſein kann. Auch Eskobadi fand bald, was er ſuchte.
Schon im dritten Monat nach ſeiner Rückkehr aus Europa erhielt er nämlich den Brief, den wir im fünften Kapitel des erſten Buches von Frau Anna Waller an ihn abſenden ſahen und deſſen Beantwor⸗ tung auch für die Schreiberin ſelbſt ſo verhängnißvoll wurde. Der Brief lautete einfach:
„Ich zeige Dir an, daß Julius noch vor ſeiner
Abreiſe das Geheimniß meiner Agentur an meine
Tochter verrathen zu haben ſcheint. In Folge deſſen
weigert ſich Mathilde, ihre bisherige Function noch
länger auszuüben. Auch mir beginnt der Dienſt im Hinblick auf die hierorts mich nun umſchwe⸗ benden Gefahren und auf mein hereinbrechendes
Alter zu einer unerträglichen Laſt zu werden. Esko⸗


