Teil eines Werkes 
1. Band (1871)
Entstehung
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ginnen und ſich dann raſch zum Millionär empor zu

arbeiten.

Aber Julius hatte dießmal die Rechnung ohne den Wirth gemacht oder wohl auch zu laut gerechnet. Sei es daß die auf ſeine Bevorzugung eiferſüchtigen Mitagenten ihn verſchwärzten, ſei es daß der Tyrann des Thales aus eigenem Antrieb Verdacht zu ſchöpfen begann, kurz, Eskobadi's Vorliebe für Julius ver⸗ wandelte ſich plötzlich in Abneigung. Despotiſche Seelen ſind ſtets mißtrauiſch und laſſen ihre Creaturen ebenſo raſch wieder fallen, als ſie dieſelben aus dem Nichts zu ſich empor gehoben. Vielleicht erinnerte ſich Esko⸗ badi, daß auch er einſt Alimonti's Liebling geweſen und gerade durch die Zuneigung ſeines Herrn die Mittel erlangt habe, ſich ſpäter an deſſen Stelle ſetzen zu können. Julius war dem Verderben geweiht, ehe eer eine Ahnung von dem ſich über ſeinem Haupte ſammelnden Ungewitter erhielt. Eskobadi wartete nur noch auf einen Vorwand, um ihn ſodann mit Einem Schlage zu vernichten. Zwar bedurfte er eigentlich keines Vorwandes, denn über ihm ſtand kein Höherer im Thal, welchem er von ſeinen Handlungen Rechen⸗ ſchaft hätte ablegen müſſen. Aber auch die Höchſten haben gar oft mancherlei Rückſichten zu beachten, zu⸗ mal wenn ſie Tyrannen ſind. Eskobadi bedurfte ſeiner