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treten? Welche Schickſale mögen wohl für Beide zwi⸗ ſchen dem heutigen Abſchiede und dem künftigen Wie⸗ derſehen liegen? Hatte Karl Grund, die Verbindung ſeines Jugendfreundes mit dem kupferfarbigen Mexi⸗ kaner als einen Scheidebrief zu betrachten, oder ſchauerte er vor einem Phantom, das nur in ſeiner Phantaſie lebte? Ging Julius an der Seite ſeines neuen über⸗ ſeeiſchen Geſchäftsfreundes wirklich einem verächtlichen Gewerbe entgegen oder trat er in Geſchäftsverbindun⸗ gen ein, die nur unter dem beſchränkten Geſichtskreiſe eines europäiſchen Stubengelehrten als unzuläſſig gel⸗ ten? Das ſind Fragen, für die wir erſt im weitern Verlauf der Ereigniſſe eine Antwort finden können.
Karl hatte in mäßigem Schritt ſchon lange die Höhe von Allwind hinter ſich, als Julius noch immer auf der Terraſſe des Schachenbades ſaß und regungs⸗ los in das Kräuſeln des vom Zephir ſanft bewegten Sees hineinſtarrte. Was er in dieſer nächtlichen Stunde dachte oder empfand, hat Niemand erfahren. Nur der verſchwiegene Mond hörte ihn mehrmal leiſe zu ſich ſelbſt flüſtern:
„Wie war das möglich? Ich geſtand ihm nichts und doch ſchien er Alles erfahren zu haben!“
Endlich erhob auch Julius ſich von ſeinem Stuhl und lief wie Jemand, der ſich plötzlich eines unheil⸗


