Teil eines Werkes 
1. Band (1871)
Entstehung
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In Nichts, antwortete Julius.Denn daß der Menſch mit Selbſtbewußtſein und mit rafſinirter Klug⸗ heit demſelben Ziele nachjagt, welches vom Thiere in⸗ ſtinktmäßig angeſtrebt wird, das iſt wohl ſo viel als Nichts.

Sprichſt Du im Ernſt ſo?

Wenn Du Menſchenkenner biſt, ſo wirſt Du ſelbſt dieſe Frage beantworten können.

Ich kann's, entgegnete Karl und ſah dabei ſei⸗ nem Freund ſo feſt ins Auge, daß dieſer den Blick nicht zu erwidern vermochte.Du haſt mich zu einer Unterredung hierher beſtellt, um, wie Du mir ſchriebſt, eine Angelegenheit zu beſprechen, von der unſer Beider Glück abhänge! Soll ich etwa glauben, daß Du, der materielle Speculant, jetzt in einer philoſophiſchen Unterſuchung über den Werth oder Unwerth der menſch⸗ lichen Natur unſer Glück ergründen wolleſt?

Nein, entgegnete Julius nnd begann verlegen mit ſeinem Spazierſtöckchen Figuren in den Sand zu zeichnen.

So will ich Dir ſagen, warum Du Behauptungen aufſtellſt, die ebenſo unwahr als Deiner beſſern Er⸗ kenntniß zuwider ſind.

Nun? warf Julius mit ſteigender Verlegenheit ein und ſtarrte auf die von ihm in den Sand ge⸗ zeichnete Figur.