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an die Kirche St. Juan de los Reyes in Toledo auf, wo der chriſtliche Reiſende noch auf den heutigen Tag ſeine Augen an ihrem Anblick weiden kann. 4 Unter den Mauriſchen Gefangnen befand ſich ein jun⸗ ges, ungläubiges Mädchen von hoher Schönheit, das Chriſtin zu werden und in Spanien zu bleiben begehrte. Sie war von dem Licht des wahren Glaubens durch die Bemühungen eines Jünglings erfüllt worden, der in Ronda geſangen geweſen. Er wollte ſeinem guten Werke, dadurch daß er ſie heirathete, die Krone aufſetzen. Die Königin billigte ihre frommen Wünſche, doch erſt nach⸗ dem ſie Sorge getragen, daß das junge Mädchen durch das heilige Sakrament der Taufe gehörig gereinigt worden. «So wurde dieſes peſthafte Neſt des Kriegs und der Untreue, die Stadt Ronda,» ſagt der würdige Bruder Antonio Agapida, zum wahren Glauben durch den Donner unſres Geſchützes bekehrt. Ein Beiſpiel, dem bald das von Caſanbonelas, Alarbella und andern Städ⸗ ten in dieſen Gegenden folgte; ſo daß im Laufe dieſes Zugs nicht weniger als zwei und ſiebzig Orte von der verruchten Sekte Muhamed's erlößt, und unter die ſe⸗ gensreiche Herrſchaft des Kreuzes geſtellt wurden.


