Jahrgang 
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Theil ſeiner Beſitzungen durchſchleichen, und fühlte ſich nicht eher ſicher, als bis er die Grenze überſchritten, und die Bergſchranke ſeines Landes hinter ſich ſich erheben ſah.

Da ward er ſeines erniedrigenden Zuſtands ſich be⸗ wußt; ein Flüchtling von einem Thron, ein Ausgeſtoßner aus ſeinem Volk, ein König ohne ein Reich. Er ſchlug ſich im wilden Kampf mit dem Schmerz die Bruſt;«ẽn⸗ heil, ja gewiß, rief er,«Unheil war der Tag meiner Geburt, und mit Recht werd ich El Zogoybi, der Un⸗ glückliche, genannt!»

Er trat in Cordova's Thore mit niedergeſchlagenem Antlitz, mit einem Gefolge von nur vierzig Begleitern. Die Könige waren abweſend, aber die Andaluſiſchen Rit⸗ ter bewieſen dem Unglück des Fürſten jenes Mitgefühl, das edlen, ritterlichen Gemüthern geziemt. Sie empfin⸗ gen ihn mit großer Auszeichnung, erwieſen ihm alle Eh⸗ ren und die Civil⸗ und Militärbefehlshaber in jener al⸗ ten Stadt, unterhielten ihn auf die ehrenvollſte Weiſe.

Mittlerweile ſetzte El Zagal einen nenen Alcayden in Almeria ein, der es in ſeines Bruders Namen verwal⸗ ten ſollte, und nachdem er den Platz mit einer ſtarken Beſatzung verſehen, eilte er nach Malaga, wo man einen Angriff der Chriſten befürchtete.

Da der junge Fürſt aus ſeinem Lande vertrieben und der alte König blind und ſchwächlich war, ſo war El Za⸗ gal, an der Spitze der Heere, eigentlich der That nach Herrſcher von Granada. Das Volk gefiel ſich, einen