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El Zagal's Wuth war ohne Grenzen, als er ver⸗ nahm, das auserſehene Opfer ſey ihm entgangen. In ſeinem Wahnſinn erſchlug er den Prinzen, Ben Ahagete, und ſeine Begleiter fielen auf den Abencerragen und ſein Gefolge, und mordeten ſie.
Die ſtolze Sultane wurde als Gefangene wegge⸗ ſchleppt und mit Schmähungen überladen, weil ſie ihren Sohn in ſeiner Empörung beſtärkt und den Bürgerkrieg genährt habe.
Der unglückliche Boabdil war von der ihm drohenden Gefahr gerade noch zu rechter Zeit, um zu entrinnen, von einem treuen Soldaten benachrichtigt worden. Er warf ſich auf eins der flüchtigſten Roſſe in ſeinen Stäl⸗ len, und ſprengte von einigen Begleitern umgeben in der Verwirrung aus Almeria's Thoren. Einige von El Za⸗ gal's Reitern, welche auſſerhalb der Wälle aufgeſtellt waren, bemerkten ſeine Flucht, und verſuchten ihn zu verfolgen. Ihre Pferde aber waren von dem Zug ſchon ermüdet, und ſo ließ er ſie bald weit hinter ſich.
Aber wohin ſollte er fliehn? Jede Feſte, jede Burg in dem Reich war ihm verſchloſſen. Er wußte nicht, wel⸗ chem Mauren er ſich vertrauen ſollte; denn man hatte alle gelehrt, ihn als einen Verräther und Abtrünnigen zu verabſcheuen. Er hatte keinen andern Entſchluß zu ergreifen, als bei den Chriſten, ſeinen Erbfeinden eine Zuflucht zu ſuchen.
Mit ſchwerem Herzen wandte er ſein Roß auf Cor⸗ dova zu. Er mußte ſich gleich einem Flüchtling durch einen


