Jahrgang 
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König Ferdinand war ſo erſtaunt über die Wirkungen dieſes Geſchützes, daß er Befehl gab, die Zahl der Don⸗ nerbüchſen zu vermebren, und dieſe mächtigen Maſchinen hatten von nun an einen großen Einfluß auf den Ausgang des Kriegs. 3

Die letzte Unternehmung in dieſem, für die Mauren ſo unglücklichen Jahr, war ein Einfall, den König Fer⸗ dinand in dem letztern Theile des Sommers in die Vega machte. Er verhehrte das Land, verbrannte zwei Dör⸗ fer bei Granada und vernichtete die Mühlen ganz nabe an den Thoren der Stadt.

Der greiſe Muley Aben Haſſan war von Schmerz erfüllt bei dieſer Verwüſtung, die das ganze Jahr hin⸗ durch durch ſein Gebiet gewüthet und jetzt die Thore der Hauptſtadt erreicht hatte. Sein ſtolzer Geiſt war von Unglück und Kränklichkeit gebrochen, er erbot ſich, den Frieden zu erkaufen, und ſeine Krone als ein Lehn von den chriſtlichen Königen zu nehmen.

Ferdinand wollte von keinen Vorſchlägen hoͤren; die vollſtändige Eroberung Granada's war das hohe Ziel des Kriegs, und er war entſchloſſen, nie als nach deſſen gänzlicher Erreichung ſich zufrieden zu geben.

Nachdem er die Beſatzungen der in dem Herzen des Mauriſchen Gebiets eroberten Plätze verſtärkt und ver⸗ mehrt hatte, trug er ihren Befehlshabern auf, dem jun⸗ gen Mauren⸗König in dem Bürgerkrieg gegen ſeinen Va⸗ ter allen Beiſtand zu leiſten, und kehrte in großem Triumph