Jahrgang 
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14 umgebenen Flecken und durch furchtbare Burgen verthei⸗ digte Dörfer nicht gerechnet. Muley Aben Haſſan's Stolz ſchwoll mit ſeinen Beſitzungen.

Der Tribut an Geld und Gefangenen war von ſei⸗ nem Vater Iſmael regelmäßig bezahlt worden, und Mu⸗ ley Aben Haſſan war ein Mal perſönlich in Cordova bei der Bezahlung zugegen geweſen. Er war Zeuge von dem Trotz und Hohn der hochfahrenden Caſtilianer, und ſo ſehr ward der ſtolze Sohn Afrik's über das, was er als Erniedrigung ſeines Geſchlechts betrachtete, mit Unwillen erfüllt, daß ſein Blut kochte, ſo oft er ſich des demüthigenden Auftritts erinnerte.

Als er zum Thron gelangte, ſtellte er alle Tributzah⸗ lungen ein, und ſchon die Erwähnung derſelben verſetzte ihn in einen Anfall von Wuth.«Er war ein ſtolzer, kriegeriſcher Ungläubiger,» ſagt der katholiſche Bruder Antonio Agapida,«ſein Haß gegen den heiligen chriſt⸗ lichen Glauben hatte ſich in Schlachten zu Lebzeiten ſei⸗ nes Vaters kundgethan, und derſelbe teufliſche, feindſelige Geiſt ward ſichtbar, als er jenen ſo ſehr rechtmäßigen Tribut nicht ferner bezahlte.»

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