Auch Pader Mariana, ein ehrwürdiger Jeſuit und der berühmteſte ſpaniſche Geſchichtſchreiber, be⸗ trachtet die früͤhere Herrſchaft der Mauren als eine der ſpaniſchen Nation ihrer Ungerechtigkeit wegen auferlegte Plage, aber den triumphvollen Krieg mit Granada als die Belohnung des Himmels für den großen Sühnakt, die Errichtung des glorreichen Tribunals der Inguiſition!«Nicht ſobald,⸗ ſagt der würdige Pader, awar das heilige Offizium in Spa⸗ nien eröffnet, als plötzlich erſchien ein glänzendes Licht. Da wachs durch göttliche Huld die Nation an Macht, und ward kraͤftig, umzuſtoßen und zu zer⸗ treten die Herrſchaft der Mauren.(Mariana, Hist. Espana, lib. XXV, c. 1.)
Nachdem wir ſo hohe und ehrwürdige Autoritä⸗ ten angeführt, die dieſen Krieg aus dem Geſichts⸗ punkte jener frommen Unternehmungen betrachten, welche man Kreuzzüge nennt, glauben wir genug geſagt zu haben, um den chriſtlichen Leſer aufzu⸗ muntern, uns in's Feld zu folgen und bei uns aus⸗ zuharren bis zum Ausgange des Kampfs.


