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Der Squire lachte.— Euer Herz, ſagte er, ſcheint mir noch voll unruhiger, unbeſtimmter Sehnſucht; natür⸗ lich, daß Eure Phantaſie geſchäftig iſt, ihm einen Aus- weg zu finden. Die Heilquellen Eurer Poeſie ſind gegen die täglichen Zuflüſſe aus dem Leben noch nicht gefaßt und abgeſchloſſen genug. Aber, bemerkt Ihr denn nicht den Widerſpruch darin, daß Ihr Eure große Dichtergabe herabſetzt gegen die gemeinen Beſtrebungen der Menſchen und doch in dieſen gerade Das herausfindet, was Ihr eben nur mit jener Gabe darin entdecken könnt, und was wieder nur jene Gabe nährt und ſtärkt? Zieht einmal mit hinüber nach den wundervollen Indien: Ihr werdet Euch doch, während die Andern Gold und Güter ſuchen, nur nach neuen Wundern für Eure Phantaſie umſehen Ja, glaubt mir, mit allem Dichtermismuth, mit allem unbeſtimmten Sehnen und Trachten, werdet Ihr doch nur in der Befriedigung Eures Dichtergenius die Zufriedenheit Eures noch abenteuernden Herzens finden.
Ein Diener rief in ängſtlicher Haſt den Squire bei Seite.. William miſchte ſich unter die Gäſte. Die erhitzten Tänzerinnen zogen ihn an, und reizten ihn, eine Canarie mitzutanzen. Da fiel ihm die vorhin verlorene Unbe⸗ kannte ein. Vielleicht hatte ſie auch zu dieſem Feſte gehen wollen; wenigſtens war dem Freunde, als ob er ſie im Gedränge herausfinden müſſe. Und da er ſie nicht fand, konnte er es doch nicht laſſen, ſich ihrer auf das Lebhafteſte zu erinnern, und ſie mit den Schönſten zu vergleichen, die luſtig an ihm vorüberſchwebten. Er nahm


