ſeine Hand, denn mehr konnte ſie nicht vor⸗ bringen.
Die Graͤfin hat Ihnen alſo, hat Sie wirk⸗ lich hierher beſtellt? fragte er.
Selbſt hergefuͤhrt, erklaͤrte Veronika, nachdem ſie mich hatte bitten laſſen, ihr vom Thee in den Garten zu folgen. Sie ſprach zerſtreut von einer wichtigen Angelegenheit, die ſie mir mit⸗ zutheilen habe, hieß mich hier verweilen, ſtill und verſteckt und wollte nur einige vergeſſene Briefe holen. Aber ich ſah ſie nach der Gar⸗ tenthuͤre gehen und ſie iſt auch noch nicht wie⸗ der zuruͤck.
Veronika konnte dieſe Erklaͤrung nur ſtockend vorbringen; Schmerz zitterte um ihre blaſſen Lippen, ihr Auge kaͤmpfte mit Thraͤnen. Guſtav, bei dieſem Anblick erſchuͤttert, rief geruͤhrt aus:
O mein Gott, was iſt es denn, Veronika? Sprechen Sie doch, Worte, nicht Tropfen des Leids! Hab' ich denn Ihr Vertrauen ver⸗


