Betragen verwirkt. Ich will zuſehen, bis wann Sie genuͤgende Buße gethan haben, um einer Offenbarung gewuͤrdigt zu werden.
Bis wann? Nein, dieſe Ungewißheit ertrage ich nicht! rief er. Ich laſſe die Sonne nicht untergehen uͤber Ihren Groll, ohne ihn zu ver⸗ ſoͤhnen. Wiſſen Sie, die Sonne thut das jetzt um acht Uhr und von ſieben Uhr an weiche ich nicht mehr von Ihrer Ferſe! Schritt vor Schritt, als ein Buͤßender, haͤnge ich mich an Sie. Wahrlich! Heute noch muß ich erfahren, was mich retten und beſeligen ſoll. Heute noch
Fnuüſſen Sie mir das Tabernakel Ihrer Geheim⸗ niſſe aufthun, Sie— Prieſterin der freien Liebe! Beim Himmel, Graͤfin!
Sie bedachte ſich einen Augenblick, dann ſagte ſie argerlich:
Laſſen Sie das Fluͤſtern uͤber meine Schul⸗ tern! Wie ungeſchickt! Was ſoll man davon


