warten hatte, auch die Zuſammenkunft mit dem Baron verabredet war. Da fiel ihr Veronika's Beleidigung und die ſpoͤttiſche Schutzrede des Barons ein, die ihr zur Abwehr oder Ausflucht dienen konnten. Waͤhrend ſie noch ſo in Ueber⸗ legung ſaß, indeß die Andern im Geſpraͤche um⸗ herwandelten, tippte ein leiſer Finger auf ihre Schulter und erſchreckte ſie. Es war der Baron Guſtav. Hab' ich Sie beleidigt, theure Graͤfin? fragte er. Gilt mir dieſe finſtere Miene?
O nicht doch! antwortete ſie wegwerfend. Es gibt doch wichtigere Dinge in der Welt, Herr Baron.
In der Welt— gewiß! fluͤſterte er; fuͤr mich aber gibt es nichts Wichtigeres, als das Geheimniß, das Sie mir offenbaren wollen. Alſo um ſieben Uhr?
Nein, Herr Baron! antwortete ſie feſt. Fuͤr heute haben Sie dieſe Offenbarung durch Ihr


