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rung auf den Baron Guſtav, der auch die Un⸗ vorſichtigkeit ſeiner Gemahlin lebhaft empfand. Im raſchen Unmuth verſetzte er: Ich glaube gar, meine ſchoͤne Graͤfin, Sie tadeln unſere gute Veronika? Gerade, wo ſie mich ſo angenehm uͤberraſcht hat. Sie wiſſen doch, bei einer Er⸗ zieherin pflegt man nur auf Geiſt und Herz, auf ſolide Kenntniſſe und edles Weſen zu ſehen; die eigentlich feinen Formen lernt eine junge Dame doch nur in der Welt, im Umgang mit — wie unſere Tochter eben das Gluͤck hat. So mehr finde ich mich uͤberraſcht, daß die buͤrger⸗ liche Gouvernante ſo viel guten Geſchmack beſitzt und ſich fuͤr— das Alte intereſſirt, das man jetzt ſo hervorſucht, den Geſchmack fuͤr Sachen à la vieille, à la grand'-mere. Bitte, meine gnaͤdige Graͤfin, laſſen Sie die gute Alte heute fuͤr Roccoco gelten, fuͤr eine Figur von Porzel⸗ lan, womit Sie ja ſonſt ſo ſchonend umzu⸗ gehen wiſſen!


