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ich war nur zu empfaͤnglich fuͤr ſolche Aeußer⸗ lichkeiten, hinter denen, in ſo fremder Umgebung, das tiefſte Geheimniß der Liebe zu ruhen ſchien. Doch ich will nicht rechtfertigen, was weiter geſchah! Ich wohnte ihr ſchraͤg gegenuͤber auf dem Meirplatze; wir ſahen leinander an den nachbarlichen Fenſtern und verſtrickten uns in liebevollen Blicken. Ihr Mann beſaß einige Rubens, van Oyks und einen ausgezeichneten Jordaens. Dieſe Bilder liehen den Vorwand zu einem Beſuch. De Landas war ein unan⸗ genehmer Geck, hoch in den Vierzigen, und durch Familien⸗Intriguen zu einer ſechzehnjaͤh⸗ rigen Frau gekommen, die er weder verdiente, noch zu behandeln wußte. Damals ſtand Alide zwiſchen dem einundzwanzigſten und zweiund⸗ zwanzigſten Jahre. Es gelang mir, den Mann fuͤr mich einzunehmen; ich durfte den Jordaens, den er hochhielt, in mein Skizzenbuch copiren. Bei dieſen wiederholten Beſuchen, die ich in die


