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wir uns aber auch dann noch nicht. Wir brau⸗ chen ja die Verlobung nicht gleich im Bade zu feiern. Deine Tochter iſt erſt ſechzehn Jahre alt. Wir wuͤrden doch die Fuͤgung des Him⸗ mels erſt prüͤfen duͤrfen?
Pruͤfen? laͤchelte ſie mit der Anmuth eines wohlwollenden Mitleids. Pruͤfen? Unglaͤubiger, thoͤrichter Philoſoph, der Du biſt. Nun ja! Ihr wollt ja auch die Offenbarung mit eurer Ver⸗ nunft pruͤfen! Das Geſchenk des Himmels an die Bettlerin Vernunft!
Gewiß, Alide! Der Bettler ſieht zu, ob Dein Geſchenk auch fuͤr ſein Beduͤrfniß ge⸗ macht iſt.
Laſſen wir das, lieber Mann!l erwiderte ſie. Du ſprichſt von ſechzehn Jahren? Iſt das nicht alt genug fuͤr meine Tochter? Ich ward im funfzehnten verlobt und heirathete mit ſechzehn. Mein Kind wohl verheirathet zu wiſſen, iſt jetzt meine wichtigſte Angelegenheit, iſt meine


