Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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Im Zwiſchenraume einer Viertelſtunde lang⸗ ten Beide vor den Ringmauern des Schloſſes an, wo Rudolph ſogleich Einlaß begehrte und trotz dem, daß die Sonne noch nicht aufgegan⸗ gen war, vor den Markgrafen gefuͤhrt zu wer⸗ den forderte, indem er vorgab, demſelben Nach⸗ richten von der großten Wichtigkeit zu überbrin⸗ gen zu haben. Vielleicht wurde ſein Geſuch, trotz der Unziemlichkeit und Sonderbarkeit deſ⸗ ſelben, gewährt worden ſein, da der Markgraf wahrſcheiulich geglaubt haben wuͤrde, wie es denn in gewiſſer Hinſicht auch in der That war, er komme von dem belagerten Leipzig. Doch der Diener, welcher den Auftrag erhielt, ihn zu melden, kannte ihn durch Zufall und indem er ihn dem Markgrafen meldete, nannte er ihn zugleich. Dieß hatte Rudolph freilich nicht ge⸗ wollt, denn was er gefuͤrchtet, wenn der Mark⸗ graf ſeinen Namen erfuͤhre, das erfolgte auch in der That. Der Markgraf, von ſeinem en⸗ gen Anſchließen an die Leipziger durch geſchaͤf⸗

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