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„Nun denn.— Als Ihr die erſte ernſte Feldſchlacht kaͤmpftet, war Euer Freund Her⸗ nandez Euch ſtets zur Seite, mehr fuͤr Euer Leben beſorgt als fuͤr ſein eigenes.— Ein gluͤck⸗ licher Zufall wollte, daß er Euer Lebensretter ward; da zoget Ihr im Gefuͤhle der lebhafteſten Dankbarkeit einen Ring vom Finger, uͤberreich⸗ tet ihn dem Freunde und ſprachet: Sollte ich je der Dankbarkeit vergeſſen, die ich Dir ſchul⸗ dig bin, ſo zeige mir dieſen Ring vor oder laſſe ihn mir vorzeigen und was Du von mir be⸗ gehrſt, das ſoll erfuͤllt werden— Erinnert Ihr Euch deſſen noch?“
„Ja doch;— ja! Aber was ſoll das jetzt?“ erwiederte der Befragte, und konnte es nicht verbergen, wie druͤckend dieß Geſpraͤch ihm war.
„Seht hier den Ring!“ rief Hernandez ihm die Rechte entgegenſtreckend, an deren Mit⸗ telſinger ein großer koſtbarer Ring funkelte.— Seht hier den Ring und betrachtet deſſen Mah⸗


