Teil eines Werkes 
2. Th. (1857)
Entstehung
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Das iſt mein Geheimniß. Ihr ſollt es für das haben, was es werth iſt, aber ich muß etwas damit verdienen. Apro⸗ vos, Maſter Pudſey wann kommt denn Fairlie hier an?«

»Das weiß ich nicht beſtimmt,« entgegnete Pudſey aus⸗ weichend.

Ich wollte eine Kleinigkeit wetten, daß er ſchon da iſt,« bemerkte Tibbits.Ich ſah Jemanden, der ſehr viel Aehn⸗ lichkeit mit ihm hatte, heute Abend über den Hinterhof gehen.*

»O das iſt ganz unmöglich! Ihr müßt Euch geirrt haben!* rief der Kellermeiſter.

»Das iſt wohl möglich aber dennoch bin ich bereit darauf zu wetten.*

»Ach lieber gar! Auf ſo etwas wette ich nicht.«

Bellairs und Chaſſemouche wechſelten bedeutſame Blicke.

»Na, wenn er hier ſeyn ſollte, ſo will ich hoffen, daß er Alles mit angehört hat, was wir von ihm geſprochen ha⸗ ben,« bemerkte Trickett lachend,»Ihr würdet dann in ſeiner Gunſt ſehr hoch ſtehen, Pudſey!

»Na laßt uns von etwas Anderem ſprechen, Ihr Her⸗ ren,« entgegnete der Kellermeiſter unruhig;wir haben

dieſes Thema nun lange genug behandelt. Trinkt lieber aus und füllet dann die Gläſer wieder.«

Die Converſation gerieth nun allmälig ins Stocken. Pudſey ſah mürriſch und ſchläfrig aus und Bellairs und Chaſſemouche waren auch nicht viel lebhafter.

Sobald daher die Bowle Punſch geleert war, brach die Geſellſchaft auf.

Ende des zweiten Theiles.

Druck und Papier von Leop. Sommer in Wien.