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„Ich wette hundert Pfund, Monthermer, daß ich alle Stiche gewinne.*
Gage hatte die größte Luſt zu entgegnen:„Die Wette gilt!« aber er that ſich Gewalt an und ſagte blos:»Ich wette jetzt nicht.“
„Nun, was zum Teufel hält Sie denn ab?« rief der Lord.„Sehen Sie,« ſetzte er hinzu, indem er ſeine Karten aufdeckte,„wenn Sie mich beim Wort gehalten hätten, ſo hätten Sie gewonnen.«
Um nicht weiter dergleichen Aufforderungen ausgeſetzt zu ſeyn, verließ Gage bald nachher das Spielzimmer und kehrte dieſe Nacht nicht wieder dahin zurück.
Am nächſtfolgenden Abend aber gelang es Myſtreß Je⸗ nyns ihn an den Würfeltiſch zu locken. Er hatte ſich entſchul⸗ digt, wie zuvor, aber ſie nahm ihn bei Seite und forderte ihn auf, ſein Glück nochmals zu verſuchen.
„Ich müßte doch erſt Geld haben, um ſpielen zu kön⸗ nen, Peg,* ſagte er mit erzwungenem Gelächter.
„Das ſollen Sie auch haben,« entgegnete ſie.»Hier nehmen Sie meine Brieftaſche. Sie iſt gefüllt mit Banknoten. Sie ſollen für mich ſpielen, und ſcheuen Sie ſich nicht, tüch⸗ tige Einſätze zu machen. Den Gewinn wollen wir theilen, wie früher.“
„Haben Sie Ihre glücklichen Würfel bei ſich?« fragte Gage und ſah ſie mit bedeutſamen Blicke an.
„Die, auf welche ich das meiſte Vertrauen ſetzte, haben Sie zerſchlagen« entgegnete ſie,„ich habe aber noch ein Paar und die können Sie verſuchen, wenn Sie Luſt haben.*
„Geben Sie her,« entgegnete Gage;»wie hoch kann ich gehen?*
„Dieſe Brieftaſche enthält beinahe Alles, was Sie für


