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„Nun, ſo laß mich dein Geſicht ſehen, da Du mich ver⸗ leugneſt,« entgegnete der alte Baronet.
Und während er dies ſagte, riß er ihr die Maske vom Geſicht und erblickte nun die ſchönen Züge der galanten Mi⸗ ſtreß Jenyns.
„Huil« rief er.»Das iſt ein ganz allerliebſtes Geſicht, aber keinerdings das meiner Luch. Madame, ich bitte Sie wegen meiner Heftigkeit um Verzeihung.«
Mittlerweile hatte die eigentliche Delinquentin, wie man leicht vermuthen wird, dem Thun und Treiben Ihres Va⸗ ters mit nicht geringem Entſetzen zugeſehen.
„Wie ſoll ich entrinnen, ohne von ihm bemerkt zu wer⸗ den?« ſagte ſie zu Gage.»O, wenn ich nur auf mein Zim⸗ mer gelangen könntel«
„Das will ich möglich machen,« entgegnete der junge Mann.»Komm mit!*
Und ſie am Arme faſſend, machte er ſich auf den Weg nach der Thür, während er ſich auf der andern Seite der Tafel hielt.
Wahrſcheinlich wären ſie auch unbeachtet davon gekom⸗ men, wenn nicht Miſtreß Jenyns die Aufmerkſamkeit des alten Baronets auf ſie gelenkt hätte.
„Da ſchauen Sie,« ſagte ſie boshaft.
„Ja wirklich, das iſt ſie!« ſchrie Sir Hugh.»Das iſt meine Luch, das will ich beſchwören. Halt! halt! ſag ich!«
Je mehr er aber ſchrie, deſto weniger ſchienen die Flie⸗ henden geneigt, auf ihn zu hören. Ihren Schritt beſchleuni⸗ gend, erreichte ſie ſehr bald die Thür und verſchwand lange zuvor, ehe Sir Hugh ſie erreichen konnte, denn er ſah plötz⸗ lich durch die Diener den Weg verſperrt, während Briscon den Caplan Chedworth zurückhalten half.


