Teil eines Werkes 
2. Th. (1857)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

nter dies

ihre

und

6

an⸗

lte,

nir

gen. Der Lärm betäubt mich. Ich bitte Dich führe mich zu meinem Bruder.

Der Champagner und andere Weine, in überfließenden Bechern genoſſen, hatten mittlerweile begonnen ihre Wirkung zu äußern und die Zungen der Geſellſchaft zu entfeſſeln. Groß war das Geſchrei, laut war das Gelächter. Kein Wunder, daß Lucy ſich ſehnte, einem ſolchen Schauplatz des Auftuhrs und der Verwirrung zu entrinnen.

In dem Augenblicke aber, wo ſie endlich Gage vermocht hatte, ſie nach dem Vorzimmer zu geleiten, erhob ſich Beau Freke, der einen ottomaniſchen Prinzen vorſtellte und ſehr prachtvoll coſtümirt war, gebot den lärmenden Zechern Schweigen und brachte die Geſundheit ihres Wirthes aus.

Wir brauchen nicht erſt zu ſagen, wie dieſer Toaſt auf⸗ genommen, eben ſo wenig, wie daß er mit faſt wahnſinniger Begeiſterung getrunken ward.

Nachdem der tumultuariſche Applaus ſich ein wenig ge⸗ legt hatte, ſtand Gage im Begriff ſich für die ihm erwie⸗ ſene Ehre zu bedanken, als die Aufmerkſamkeit der ganzen Verſammlung nach der Thür des Speiſeſaales gelenkt ward, wo ein Kampf zwiſchen den dort poſtirten Lakeien und zwei Perſonen ſtattfand, die ſich durchaus mit Gewalt Einlaß ver⸗ ſchaffen wollten.

Nach einer Weile trugen die angeſtrengten Bemühungen der Eindringlinge den Sieg davon und Sir Hugh Poynings und Paſtor Chedworth brachen in den Saal.

Unter einer Flut von Flüchen und unzuſammenhän⸗ genden Ausrufungen gab Sir Hugh zu verſtehen, daß er ſeine Tochter ſuche.

Sein Erſcheinen ſowohl als das des Caplans erregte allgemeine Heiterkeit und das lautſchallende, ſpöttiſche Geläch⸗