Teil eines Werkes 
2. Th. (1857)
Entstehung
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Stande bin Dir einen Dienſt zu leiſten, ſo frage ich weiter nicht darnach.

»Mir einen Dienſt zu leiſten auf welche Weiſe?

»Indem ich deine Augen der Gefahr öffne.

Gage ſah ſie lächelnd an.

Clara Fairlie hat Dir deine Rolle einſtudirt, wie ich ſehe,« ſagte er,doch da wir von Clara ſprechen was iſt aus ihr geworden? Vielleicht ſagſt Du es mir, obſchon Du es nicht ihrem Vater ſagen wollteſt.«

Ich habe Grund zu glauben, daß ſie fort iſt, entgeg⸗ nete Luch mit einigem Zögern.

Fort?« rief Gage, nicht wenig ſtutzend.Wie ſoll ich Dich verſtehen?6

Frage mich nicht weiter. Ich habe Dir ſchon mehr ge⸗ ſagt, als ich hätte ſagen ſollen.«,

Wenn es ſo iſt, wie ich vermuthe, ſo wird mich dies ſehr bekümmern,« entgegnete Gage in ernſtem Tone.»Es iſt ein übereilter Schritt uud ſie wird ihn bereuen.«

Sie iſt mit ihrem Vater nicht glücklich.«

Warum nicht! Er liebt ſie ja zärtlich.«

Das mag wohl ſeyn, doch ich kann mich jetzt nicht er erklären. O, Gage, wie kannſt Du einem Manne wie Fairlie dein Vertrauen ſchenken!

Weil ich ihn immer des Vertrauens würdig gefunden

habe. Aber laß uns ein wählen.* Dieſes ganze Schauſpiel hier gibt mir keine amüſanten Gedunken ein, Gage. Im Gegentheil, es drückt mich nieder. Iſt es möglich, daß eine ſolche Luſtbarkeit Dir wirkliches Ver⸗ gnügen kann? Sieh Dich in dem Zimmer um höre auf die Töne, welche an dein Ohr ſchlagen. Sind dieſe Gäſte des herrlichen Banketts würdig, welches Du um ihretwillen