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auf, und nahm die darin befindlichen Leichname heraus. Ein ander Mal konnte er bitterlich weinen; und ein Mal— nur ein Mal verſuchte er zu beten, allein er fuhr wieder von ſeinen Knieen auf, da er das Echo eines hölliſchen Gelächters in ſeinen Ohren zu ver⸗ nehmen glaubte. Dann ſchleuderte er wieder Ver⸗ wünſchungen auf ſich und ſein ganzes Geſchlecht— trat auf den Särgen herum, die er untereinander ge⸗ worſen hatte— und rutſchte, wenn er wieder etwas ruhiger geworden war, nach dem Sarge hin, der den Leichnam ſeines Kindes enthielt, und küßte ihn in einem krampfhaften Ausbruch der zärtlichſten Liebe.
Endlich fühlte er ſeine nahe Auflöſung. Ihm mochte der Gedanke an den Tod wohl ſchrecklich ſein, obgleich er vor ihm nicht zurückſchauderte, ſondern in ſeinen letzten Augenblicken all' die gewohnte Feſtigkeit ſeines Charakters wieder zu bekommen ſchien. Er raffte
ſeine letzten Kräfte zuſammen und ſchleppte ſich nach der Niſche, in welcher die Ueberreſte ſeines Bruders
aufgeſtellt waren. Seine Hand auf den Sarg legend,
rief er feierlich und laut aus—„Meinen Fluch—
meinen ſterbenden Fluch— für immer!“
Kaum hatte Alan dieſe Worte geſprochen, als er mit dem Geſichte auf den Sarg fiel und augenblick⸗ lich verſchied. In dieſer Stellung fand man ihn auch.
Unſere Erzählung iſt jetzt zu Ende. Es iſt uns jedoch vielleicht geſtattet, einige wenig Worte über zwei untergeordnete Charaktere unſeres Dramas(Melo⸗ dramas ſollten wir eigentlich ſagen), nämlich über Jerry Juniper und den Maltheſer⸗Ritter, beizufügen. Juüiper ſcheint ein zweiter ewiger Jude geworden zu ſein; denn gewiß iſt es, daß eine ihm ſehr ähnliche Perſon jetzt noch lebt und an Jerry's alten Aufenthalts⸗ örtern gefunden werden kann; wir zweifeln in der That nicht, ihn bei den Zuſammenkünften zu Ascot und Hampton wieder zu treffen.
Was den Maltheſer⸗Ritter betrifft, ſo bedauren


