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Der Gegenſtand ſeiner Aufmerkſamkeit, eine viel füngere und anziehendere Perſon, ſchien in Träume⸗ reien verſunken, und gleich gefühllos für Zeit, Ort, und den Zweck ſeines Hierherkommens. Mit beiden Händen den Lauf eines Gewehrs umfaſſend, und auf dieſe ſeinen Kopf fützend, waren ſeine Züge durchaus unſichtbar; wozu auch noch das Licht beitrug, welches, bald zu Ende, ſeine Helle mehr nach Oben, als auf ſeine Perſon warf. Obgleich die Umriſſe ſeines Kopfes, und die Verhältniſſe ſeiner Figur nur unvollkommen ſich ausdrückten, ſo waren ſie dennoch höchſt auffallend und ganz ſymmetriſch. In eine grobe, eben ſo rauhe als ſchlecht gemachte Jagdkleidung, nach der Mode von 1737, gehüllt, würde dieſe ſchlechte Tracht eine ſehr niedere Stellung in der Geſellſchaft angedeutet haben, hätten nicht eine gewiſſe Hoheit und ein kühnes, obwohl ſorgloſes Aeußere dafür geſprochen, daß der⸗ jenige, welcher ſie trug, höhere Anſprüche im Leben habe, und dadurch den Eindruck größtentheils wider⸗ legt, welchen die ſchlechte Kleidung machte. Eine braune, zottige Pelzmüze von eigenthümlichem, aber nicht ungefälligem Schnitt, bedeckte ſein Haupt, von welchem ein rabenſchwarzes Haar in natürlichen Locken auf Hals und Schultern herabfiel. War ſein Geſicht nicht bedeckt, ſo zeigte es ſich, daß daſſelbe einem jun⸗ en Manne mit düſtern und ernſten Zügen, und einem ſwernuthign Ausdruck, welcher in der Ruhe beinahe hart genannt werden konnte, angehörte; wenn er jedoch ſprach oder ſonſt aufgeregt war, ſo wurden ſeine Züge belebt und feurig. Sein Geſicht war regel⸗ mäßig und zart, und hätte als eigenthümlich ſchön bezeich⸗ net werden können, wenn ihm nicht eine gewiſſe Run⸗ dung gefehlt, woran vielleicht Sorgen, Kummer oder zu große Anſtrengung Schuld waren, welche daſſelbe zwar als zu mager und etwas leidenſchaftlich, aber durchaus nicht als wild oder abgezehrt erſcheinen ließen. Die Naſe war zart und ſchön; ebenſo die


