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Decke beſtanden aus feſtem Mauerwerk. Die letztere wölbte ſich in einem weiten Bogen bis zu einer Höhe von wohl ſiebenzig Fußen von der Mitte des Gewöl⸗ bes bis auf den Boden gemeſſen. Die erſtern, durch dünne Mauern in kleine und enge, aber tiefe Gänge abgetheilt, waren zur Aufnahme der Todten beſtimmt. Der Eingang zu jedem ſolchen Grabgewölbe beſtand aus einem Thorweg, über welchem ein kleiner, nicht ſehr ſpitziger und auf zwei ſchlanken Granitpfeilern ruhender Bogen angebracht war. Der Raum zwiſchen den Bogen war mit verſchiedenen Gemälden, Wappen, Schilden und Inſchriften ausgefüllt, welche die Titel und heraldiſchen Würden der Hingeſchiedenen verkün⸗ deten. An dieſen Niſchen befanden ſich keine Thüren, und man konnte in denſelben eine Maſſe von Särgen ſehen, welche ſo lange auf einander geſtellt wurden, bis der Eſtrich unter ihrem Gewichte ſtöhnte. So zahl⸗ reich dieſe Behältniſſe aber auch waren, ſo reichten ſie doch nicht hin, alle Särge aufzunehmen; und eine äußere Reihe alten Gerümpels, faſt zu bedeutend für den Raum der Gruft, bezeugte die Verwüſtungen des Zerſtörers. An einem dieſer Pfeiler hingen an einem Haken zerfetzte und uralte Wappenſchilder, und in der Mitte des Gewölbes war das düſtere Bild des Sir Ranulph Rookwood(mit dem Beinamen„der Grim⸗ mige⸗), des Erbauers dieſes Mauſoleums und Grün⸗ ders des Geſchlechtes, welches in dieſen Mauern ruhte, zu ſehen. Dieſe Statue(ein Meiſterwerk der Bild⸗ hauerei) war von den meiſten andern derartigen Wer⸗ ken darin verſchieden, daß ihre Stellung aufrecht wie im Leben und nicht ruhend war. Sir Ranulph war in voller Rüſtung, mit ſeinem goldgeſtickten Waffen⸗ rock geſchmückt und den Arm g den Knopf einer ge⸗ wichtigen Streitart ſtützend, dargeſtellt. Sein Ausdruck war der ernſter Ruhe. Ein kegeiförmiger Helm zierte ſein Haupt; das Viſir war aufgezogen und ließ ſeine ſtrengen und gebieteriſchen Geſichtszüge ſehen, welche
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