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immenſen Stärke nach zu ſchließen höchſtens durch Hunger einnehmbar gewe⸗ ſen ſeyn, da er gegen die See hin durch ſeine natürliche Steilheit unerſteiglich und an den ſonſtigen Abhängen in der erwähnten Weiſe befeſtigt war.“
Soweit Pennant versus Pownall!„Wer ſoll entſcheiden, wenn Dok⸗ toren ſtreiten?“— Die Anſicht dieſer beiden Alterthumskenner iſt mancherlei „Bedenklichkeiten unterworfen. Gouverneur Pownall mochte wohl ein beſſerer Beurtheiler militäriſcher Schutzwehren ſeyn, als Pennant; aber er hat of⸗ fenbar nur eine unvollkommene Kenntniß von den Veſten, wie ſie für die Kriegführung der alten Bretonen vollkommen genügt haben mochten— über⸗ dies war er durch Bryant’s Fabeleien über„hohe Plätze u. ſ. w.“ lirre ge⸗ führt. Die wahrſcheinlichſte Annahme dürfte ſeyn, daß der Ort ſowohl Fort als Begräbnißplatz war und daß die Stärke des Punktes und der Vorrath an Steinen den Plan eingab, den ſchmalen Raum des mittleren Begräbniſſes mit Mauern zu umringen, welche zur Zuflucht wie zur Vertheidigung be⸗ ſtimmt waren. Was die kreisförmigen Gebäude betrifft, wodurch jene Alter⸗ thumsforſcher ſich in Verlegenheit bringen ließen, ſo iſt es auffallend, daß ſie die Berichte, welche am meiſten zu deren Erklärung dienen, überſehen zu ha⸗ ben ſcheinen. Strabo ſagt:„die Häuſer der Bretonen waren rund mit einem hohen Spitzdache;“ Cäſar ſchildert ſie als nur durch die Hausthüre erleuchtet, und auf der antoniniſchen Säule ſind ſie kreisförmig dargeſtellt mit einem einfachen oder doppelten Bogeneingang; ſie waren immer klein und ſcheinen blos ein einziges Zimmer umfaßt zu haben. Dieſe kreisförmigen Gebäude waren alſo nicht nothwendig Druidenzellen, wie vermuthet worden, vielleicht auch nicht eigentliche Thürme, wie Sir John Wynne behauptete, ſondern Woh⸗ nungen nach der Sitte brittiſcher Häuſer für die Inſaſſen oder die Garniſon der Umfaſſung. Will man noch die von Sir John Wynne erwähnten und ſonſt exiſtirende Traditionen des Ortes in Betracht ziehen, wonach in unmit⸗ telbarer Nachbarſchaft die Schauplätze ſagenhafter Schlachten zu ſuchen wä⸗ ren, ſo wird der Leſer hoffentlich die im Texte gegebene Beſchreibung als die⸗ jenige aufnehmen, welche die Natur und den Charakter dieſer höchſt intereſ⸗ ſanten Ueberbleibſel im eilften Jahrhundert und während Harold's denkwür⸗ digem Einfalle in Wales, der zwiſchen die Zeit Geraints oder Arthurs und Heinrichs II. mitten inne fällt— unter den ſtreitenden Autoritäten mit der höchſten Annäherung an Wahrheit ſchildert.*
* Die noch exiſtirenden Reſte haben ſeit Pownall's und Pennant's Zeit ſehr abgenommen, und müſſen im Vergleiche mit den Mauern und Gebäuden, wie ſie in der Periode unſerer Erzählung beſtanden, in der That unbedeutend geworden ſeyn.
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