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Theater / von Johann von Alxinger
Entstehung
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Nannet.(für ſich.) Was das ſeyn mag!(Lieſt.) »Mein Teſtament. Was? Dein Teſtament?

Chriſtel. Natürlich. Wenn ich morgen in die Battaille gehe, ſo muß ich doch heute meine Sa chen in Ordnung bringen.

Nannet.(lieſt.)»Da ich in dieſer Welt nichts »mehr zu thun habe, ſo iſt das Beſte, ich gehe vhinaus, und zwar bey Gelegenheit der morgigen Battaille. Ich erkläre alſo die Frau Roſalia zur PVollſtreckerinn dieſes meines letzten Willens.

»Erſtens bitte ich meine liebe Mutter um Ver⸗ »zeihung, daß ich mich ohne ihre Erlaubniß todt⸗ ſchießen laſſe; da es aber der erſte Verdruß iſt, »den ich ihr mache, ſo hoffe ich, daß ſie mir ihn vverzeihen wird, beſonders, da ich nichts mehr »thun will, was ihr mißfällt.

(Fuͤr ſich.) Ich kann kaum weiter leſen. Der arme Junge!(Lieſt.)

»Zweytens vermache ich Herrn Georg Stumpf, »Richter allhier, mein Spaniſches Rohr mit dem »großen ſilbernen Knopf, doch unter der Be⸗ »dingung, daß er nicht etwa die Geſchwornen »damit prügle, und der Frau Roſalia und der »Jungfer Nannette nicht mehr bittere Vorwürfe vmache.

»Drittens vermache ich dem Pudel Alertel, den vich der Jungſer Marianne geſchenkt habe, »zwölf Gulden alle Jahre Zeit ſeines Lebens. »Denn wenn ſie den Monſieur Roſenhügel heira⸗ thet, ſo wird ſie ihn vermuthlich aus dem Hau

»ſe jagen; und ich kann nicht zugeben, daß die