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der beym warmen Ofen ſitzen und— los ſeyn. Nicht wahr? Mein lieber Herr Richter, das ge⸗ het nicht ſo leicht an. Der Herr warja ſelbſt Soldat.
Georg. Zehen Jahre.
Hauptm. Ich hätte es ſchon aus der Geſchick⸗ lichkeit gemerkt, womit er alle Gruͤnde hervor ge⸗ ſucht hat, dem Manne los zu helfen. Aber wenn er auch wirklich ein Magazin aller Krankheiten und Fehler wäre, ſo kann ich ihn bey dem jetzigen Man⸗ gel an Recruten doch nicht frey laſſen, um kein Lö⸗ ſegeld, es möchte auch noch ſo groß ſeyn.
Georg. Wenn ich aber einen andern Mann ſtelle, den Euer Gnaden dienſttauglicher finden werden.
Hauptm. Da ließe ſich vielleicht reden. Ich bin aber ſchwer zu befriedigen; das ſage ich im voraus.
Georg. Wenn Euer Gnaden nicht ſelbſt ge⸗ ſtehen, daß Sie Zeitlebens keinen ſo guten und ſchö⸗ nen Recruten gehabt haben; ſo ſoll aus unſerm Handel nichts werden. Auch brennt er vor Begier⸗ de, unter Ihnen zu dienen. Er erwartet mich hier in der Nähe; ich gehe ihn hohlen und bin gewiß, daß ihn Euer Gnaden mit Freuden um den Chri⸗ ſtel vertauſchen werden.
Arie.
Er iſt nicht groß, doch wohl gemacht, Und wird gewiß bey Tag und Racht, Soch Dero Hrdern gern pariren.
Auch ſteh' ich gut fuͤr's Deſertiren.


