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Theater / von Johann von Alxinger
Entstehung
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keit von dem Orte meiner Geburt, von meinen Freun⸗ den, von meinen ſchönſten Hoffnungen weg in die weite Welt trieb. Und noch kann ich ſie nicht vergeſſen. Alles weckt meinen leiſe ſchlummernden Gram, beſonders der Anblick dieſes armen Jungen, der ein ähnliches Schickſal zu haben ſcheint. Ich will ihn gern los geben, wenn ſein Madchen ihren Fehler bereut. Aber erſt will ich mich recht bitten laſſen. Die nahe Ge⸗ fahr, ihn zu verlieren, ſoll ihre faſt erloſchene Lie⸗ be wieder anfachen und ſie lehren, ein treues Herz beſſer zu Rathe zu halten.

Zehenter Auftritt.

Georg. Der Hauptmann.

Georg. Euer Gnaden Herr Hauptmann wer⸗ den verzeihen, ich bin der Richter vom Orte.

Hauptm. Wenn der Ort es ihm verzeihet, ſo verzeihe ich ihms auch. Doch wir kennen uns ja ſchon. Was ſteht zu ſeinen Dienſten, Herr Richter?

Georg. Ich habe eine unterthänige Bitte.

Es hat ſich vor ein Paar Stunden bey Euer Gna⸗

den löblichem Regimente ein Mann, Chriſtian Gut⸗ herz mit Nahmen, unterhalten laſſen?

Hauptm. Ja. Was weiter?

Georg. Er iſt klein, mißmuthig, verzagt, ich glaube gar bucklicht, ſieht nicht, was ihm vor der Naſe iſt, an feinem Gehör fehlt es ihm auch. Er kränkelt beſtändig, und wenn er der Kälte lan⸗ ge ausgeſetzt iſt

Hauptm. Cächelnd.) So möchte er gern wie⸗