Teil eines Werkes 
6. Bdchen (1831)
Entstehung
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ſeiner Pflicht angehalten werden; er erklaͤrte aber, er koͤnne und werde nicht ſpielen, und ging hier⸗ auf von Weimar uͤber das Schießhaus, in dem er ſich eine Flaſche Champagner kaufte, nach Oß⸗ mannſtaͤdt, wo Wieland lange Jahre lebte, und in dem Garten des von ihm beſeſſenen Rittergu⸗ tes zwiſchen den Graͤbern ſeiner Gattin und So⸗ phie Brentanv's ruht. Hier ſetzte er ſich, nach⸗ dem er zuvor die Erlaubniß des Eigenthuͤmers dazu nachgeſucht, in die Laube des Muͤllers, wo⸗ bei er ihm einen Brief uͤbergab, um ihn nach Weimar zu beſtellen, wenn er ihn nicht vorher ſelbſt wieder zuruͤckfordern ſollte. Als es Nacht wurde, noͤthigten ihn der Muͤller und ſeine Frau, in das Haus zu treten; er forderte aber, unter Drohungen, von ihnen, ihn ruhig ſitzen zu laſſen. Gleich darauf fiel der Schuß, womit er ſich den Kopf zerſchmettert und augenblicklich getoͤdtet hatte.

(Aus brieflichen Mittheilungen Weimariſcher Freunde.)

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Zum Schluſſe ſey Hoffmann's Biographen noch

ein Wort vergoͤnnt uͤber die Stimmen der Kritik,

die ſeit dem Tode ſeines Freundes, und ſeit dem Erſcheinen ſeines Lebens, welches den Commentar zu ſeinen Schriften zu bilden beſtimmt war, in Beziehung auf jenen vernommen worden ſind.