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eine Taſſe!“— er goß ein wenig Rum zu, und wieder ein wenig— die Augen wurden immer feu⸗ riger, die Rede immer lebendiger, der Inhalt fort⸗ reißender. Ich ſah nun ganz den Erzähler vor mir, deſſen ſich eine unaufhaltſame Freude bemäch⸗ tigt hatte; ich fühlte, wie es einem ſolehen Geiſte Bedürfniß ſeyn müſſe zu erzählen. Eine Menge Anekdoten, faſt lauter luſtige Geſchichten tiſchte er auf, im Fluge aufgeſchmückt,— von Jean Paul, Fouqué und beſonders von Zacharias Werner, deſ⸗ ſen Geiz Gelegenheit zu einem ganz ausführlichen Schwank gab, der wohl in Wahrheit gegründet
ſeyn mochte, aber hier erſt, poetiſch wiedergeboren, in der vollen Glorie hervorging. Dabei zeigte ſich,
daß es ihm nicht etwa um Unterhaltuug und Witz, ſondern um das Luſtige ſelbſt, mit zu ſeiner eige⸗ nen Beluſtigung, zu thun war. Die Welt lag vor ihm da, die ewige Quelle der Poeſie. Er irrte nicht in den Schranken ſeiner Dichtungen, er ſchwebte
über ſie hinaus, ſich ſelbſt vergeſſend, ein freudiger
Geiſt in dem weiten Weltall. O herrlich, Dich⸗ ter, ſo gefällſt du mir! In den meiſten ſieht man nur Wächter ihres Ruhms. Allem Scheinweſen feind und gradezu auf die Sache gehend, mußte mir Hoffmann ganz und gar zuſagen, eben ſo, wie einſt Heinrich von Kleiſt, der aber die Wahrheit mit heiligerem Eifer ſuchte.— Auf die Frage an Hoffmann, warum er nicht für das Theater ſchrei⸗
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