Teil eines Werkes 
6. Bdchen (1831)
Entstehung
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hindurch unüberwältigt gegangen iſt, und— wie auch philiſtrös in den Augen der Welt— doch Glauben, Liebe und Hoffnung in tiefer inniger Bruſt gerettet hat.

Wie ſchön dies Streben aber auch des Dichters Sinn für die Poeſie bekundet, und wie verdienſt⸗ lich ſein poetiſcher Aufruf auch erſcheint, ſo hat der Erfolg doch nicht ſeiner Abſicht entſprochen und die Schuld liegt, wie uns dünkt, in der Ausführung. Mir ſind mehrere, für geiſtigen Einfluß empfängli⸗ che Kinder vorgekommen, welche nach ihrer Verſi⸗ cherung ein Hoffmann'ſches Kindermährchen mit Luſt ergriffen hatten, weil es Mährchen hieß, es aber nachher unbefriedigt fortlegten, weil es doch kein Mährchen war. Die tiefere Bedeutung dieſer Mähr⸗ chen können die Kinder nicht verſtehen, den Zauber des Wunderbaren wollen ſie aber nicht ſo ganz in ihrer Nähe finden, fondern ihn in weitere Ferne verlegt wiſſen. Wenn die Amme dem kaum ent⸗ wöhnten Säuglinge, Geſchichten vom Spielzeuge und den hölzernen Soldaten erzählt, ſo geſchieht dies mehr zur Beſchwichtigung ihrer ungeſtümen Natur, ähnlich einem Wiegenliede, deſſen Töne nur ſchlafbringende Kraft ausüben ſollen, als um ihre Aufmerkſamkeit zu reizen. Soll dies Letztere geſche⸗ hen, ſo erzählt ſie den ſchon Erwachsnern von Rie⸗ ſen, Feen und Kobolden, von See⸗ und Landun⸗ geheuern, von deren Exiſtenz das Kind nichts Ver⸗