Teil eines Werkes 
6. Bdchen (1831)
Entstehung
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mann's Streben ſo ſchön als verdienſtlich, wenn er überall aufruft zur Verehrung der Natur, und wenn er aufmerkſam macht auf die Stimme, welche aus allen lebloſen Dingen dem poetiſchen Gemüthe ent⸗ gegen tönen. Allen ſeinen Märchen, vom golde⸗

nen Topfe bis zu ſeiner letzten Arbeit, dem Meiſter

Floh, liegt die Verherrlichung des Lebens in der Poeſie zum Grunde. Der wahrhaft empfängliche der geborne Dichter, hört aus allen ſtörenden Umge⸗ bungen, aus dem Mißklang aller Inſtrumente, die Geiſterſtimmen, die Harmonie der Natur heraus.

Die Geiſter der Poeſie, meiſt in ſeltſam karikirten

Geſtalten auf der Erde wandelnd, rufen ihn zu ſich

in ihr ſeliges Land, und er folgt ihnen, wenn er allen Anfechtungen der Welt und der Dämoniſchen

Geſtalten, welche ſie in ihrer Verzerrung regieren,

widerſtanden hat.

Bei dieſem Streben, die Empfänglichkeit für

den geheimen Ruf der Natur, für die angeborene Stimme, wach zu erhalten, wo ſie im Drang des Lebens eingeſchlummert iſt, ſie wieder zu erwek⸗ ken, kann Hoffmann nicht umhin, mit der Geiſſel des Witzes, alle die hart zu treffen, welches gefliſ⸗ ſentlich ſich in ihren beſchränkten Wirkungskreis immer feſter bannen und endlich aus Angſt oder aus Stolz weder hinaustreten noch blicken können. Alle waren Philiſter, d. h. eben ſolche, welche nur auf der einen beſchränkten Bahn, ſey es auf welcher eo