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unpaſſender für dieſen activen Gemüthszuſtand ſeyn, als das ehemals für Humor gebrauchte deutſche
Worte Laune. Wie dieſe Diſſonanz ſich in Hoff⸗
mann's Dichtungen offenbare, darauf werden wir noch zurückkommen, wenn wir die Gründe betrach⸗ ten, welche ihn auf ſeiner Bahn feſſelten, oder zu⸗ rückzogen; hier aber müſſen wir noch bemerken, daß, trotz dieſer Verwandtſchaft des dämoniſchen Principes, der ſkeptiſchen Weltanſicht, der Ver⸗ höhnung beſtehender Formen, Hoffmann weit häufi⸗ ger die reine Welt ſeliger Zufriedenheit ahnen läßt, als Byron, und daß endlich ſeinem Unmuthe wah⸗ res Gemüth zum Grunde liegt, die Kunſt aber, welcher er beſtändig huldiget, eine weit ſicherere Leiterin zur Liebe iſt, als Byrons Vertrauen auf eigene Kraft.
Hoffmann’'s poetiſches S Streben ſpricht ſich zwie⸗
ſach in ſeinen Dichtungen aus. Beide Tendenzen
ſind in ihrem Urſprunge nahe mit einander ver⸗ wandt, trennen ſich aber völlig im weitern Fort⸗ gange; ja, müſſen ſich zuletzt ganz feindlich gegen⸗ überſtehen. Hoffmann hat bis in ſeinen letzten Werken treu bei den beiden feſtgehalten, ſo daß er hierdurch auch gewiſſermaßen geiſtig den Dop⸗ peltgänger geſpielt hat, welchen er, geſpenſtiſch, faſt in allen Dichtungen ſpuken läßt. Dieſes dop⸗
pelte Beſtreben iſt:„das enthuſiaſtiſche Sehnen
nach einem beſſern Zuſtande, welchen er ſpeciell b


