Zur Beurtheitung Hoffmann'’s als Dichter.
Den Mann, deſſen ausgezeichnetes Wirken und noch bedeutenderes Streben im Gebiete der poeti⸗ ſchen Literatur ich hier anzudeuten verſuchen will, habe ich im Leben, wie nahe mich auch die örtlichen Verhältniſſe mit ihm zuſammenführten, kaum ein⸗ mal geſehen, und eben deshalb ward mir von dem Freunde des Verewigten, welcher ihm dies bio⸗
genthümlichkeit darſtellen und beurtheilen. 3
graphiſche Denkmal ſetzet, der ehrenvolle Auftrag, demſelben eine Charakteriſtik des Schriftſtellers hinzuzufügen. Frei von jeder perſönlichen Rück⸗ ſicht und Verpflichtung, kann der Fremde ſich ganz in den, in ſeinen Schriften vor ihm ſtehenden, An⸗ tor hineinverſetzen, ihn unpartheiiſch in ſeiner Ei⸗
bonum; wo es aber auf keinen Panegyricus, ſon⸗
V ſagt das Geſetz der Sitte: de mortuis nil nisi
4


