Teil eines Werkes 
6. Bdchen (1831)
Entstehung
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ders, als die zum feſten Grundſatz bei ihm gewor⸗ dene Idee, daß, wo dem Menſchen Gutes wider⸗ fahre, auch das Böſe immer im Hinterhalte laure; daß, wie er es in ſeiner Redeweiſe euergiſch aus⸗ zudrücken pflegte,der Teufel auf Alles ſeinen Schwanz legen müße. Dieß Wort führte er, bei

jeder paſſenden Veranlaſſung, im Munde, und es

wird, wie es dem Herausgeber ſcheint, durch dieſen Glauben, Vieles in ſeinen Schriften klav. Immer verfolgte ihn die Ahnung geheimer Schreckniſſe, die in ſein Leben treten würden; Doppeltgänger, Schauergeſtalten aller Art, wenn er ſie ſchrieb, ſah er wirklich um ſich, und deshalb, wenn er in der Nacht arbeitete, weckte er die ſchon ſchlafende Frau, die, ihn kennend und liebend, willig das Bette ver⸗ ließ, ſich ankleidete, mit dem Strickſtrumpf an ſei⸗

nen Schreibtiſch ſetzte, und ihm Geſellſchaft leiſtete,

bis er fertig war. Daher das ſo ergreifend Wahre ſeiner Schilderungen in dieſer Gattung, wie es denn überhaupt wohl wenige Dichter gegeben haben mag, die mehr identiſch mit ihren Werken geweſen, als Hoffmann mit den ſeinigen. Wenn man ihm öfters Manier vorgeworfen, ſo trifft dieſer Vor⸗

wurf nicht die Art, wie er ſeine Charactere zeich⸗

nete, ſondern wie er ſelbſt im großen Buche der Schöpfung gezeichnet war. Nächſt dem Schauer⸗ vollen, war das Scurrile das ihm ganz eigenthüm⸗ liche Element. Zwiſchen beiden gab es für ihn keine