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jedoch entlegene Wohnung, gaben ihre Geſchaͤfte
auf, und lebten zuſammen, alt franzoͤſiſcher Sitte getreu, ganz luſtig und ſorgenfrei, da ſie ſelbſt den Bekuͤmmerniſſen und Laſten der ungluͤcklichen Zeit geſchickt zu entgehen wußten. Jeder hat ein be⸗ ſonderes Geſchaͤft, wodurch der Nutzen und das Vergnuͤgen der Societaͤt befoͤrdert wird. Der Tanz⸗ meiſter und der Fechtmeiſter beſuchen ihre alten Scholaren, ausgediente Offiziers von hoͤherm Range, Kammerherren, Hofmarſchaͤlle u. ſ. w.; denn ſie hatten die vornehmſte Praxis, und ſammeln die Neuigkeiten des Tags zum Stoff fuͤr ihre Unter⸗ haltung, der nie ausgehen darf. Der Sprachmei⸗ ſter durchwuͤhlt die Laͤden der Antiquare, um im⸗ mer mehr franzoͤſiſche Werke auszumitteln, deren
Sprache die Akademie gebilligt hat. Der Paſte⸗
tenbaͤcker ſorgt fuͤr die Kuͤche; er kauft eben ſo gut ſelbſt ein, als er die Speiſen ebenfalls ſelbſt bereitet, worin ihm ein alter franzoͤſiſcher Haus⸗ knecht beiſteht. Außer dieſem beſorgt fuͤr jetzt, da eine alte zahnloſe Franzoͤſin, die ſich von der fran— zoͤſiſchen Gouvernante bis zur Aufwaſchmagd her⸗ untergedient hatte, geſtorben, ein pausbaͤckiger Junge, den die Vier von den Orphelins françois zu ſich genommen, die Bedienung.— Dort geht der kleine Himmelblaue, an einem Arm einen Korb mit Mundſemmeln, an dem andern einen Korb, in dem der Salat hoch aufgethuͤrmt iſt.—
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