Teil eines Werkes 
5. Bdchen (1831)
Entstehung
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Schnupftuch hinauf; es gelang mir, ſeine Aufmerk⸗ ſamkeit auf mich zu ziehen, er nickte freundlich. Was für Hoffnungen! Mit Blitzesſchnelle eilte ich die Treppe hinauf. Der Invalide öffnete die Thüre; ſein Geſicht, das ſonſt runzlicht und faltig, einem naßgewordenen Handſchuh glich, hatte wirk⸗ lich einiger Sonnenſchein zur paſſabeln Fratze aus⸗ geglättet. Er meinte, der Herr ſäße im Lehnſtuhl, und ſey zu ſprechen. Das Zimmer war rein ge⸗ macht, und an dem Bettſchirm ein Bogen Papier befeſtigt, auf dem mit großen Buchſtaben die Worte ſtanden:

PEt 8i male nunc, non olim sic erit.

Alles deutete auf die wiedergekehrte Hoffnung, auf neuerweckte Lehenskraft.Ei, rief mir der Vet⸗ ter entgegen, als ich in das Kabinet trat, vei kommſt du endlich, Vetter; weißt du wohl, daß ich rechte Sehnſucht nach dir empfunden? Denn, unerachtet du den Henker was nach meinen unſterb⸗ lichen Werken frägſt, ſo habe ich dich doch lieb, weil du ein muntexrer Geiſt hiſt, und amüſable, wenn auch gerade nicht amüſaut.

Ich fühlte, daß mir bei dem Compliment mei⸗ nes aufrichtigen Vetters das Blut in's Geſicht ſtieg.

Du glaubſt, fuhr der Vetter fort, ohne auf meine Bewegung zu achten,du glaubſt mich ge⸗ wiß in voller Beſſerung, oder gar von meinem Uebel hergeſtellt. Dem iſt bei Leibe nicht ſo. Meine