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gend, Hab' auch nimmer gelogen, als wenn's mein Vortheil. Poſſedir' überhaupt ein paſſabel ſtarkes
wurzel, und er wird, da er ſich nun nicht mehr verwandeln kann, von dem Kaiſer mit Schimpf und Schande fortgejagt. Er vettelt ſich durch bis nach Siberien, wo ihn in der Schlaftam⸗ mer eines Wirthshauſes eine verwuͤnſchte Katze beſucht, und ihn um ihre Befreiung bittet, wo⸗ gegen ſie ihm zu einem Schatz verhelfen will. Endlich, nach langem Widerſpruch, giot er den Bitten und Thraͤnen der Katze nach, laͤßt ſich von ihr die Hand reichen, und faßt Zutrauen, als ſie ihn nicht kratzt. Er erhaͤlt den Schatz und einen Stein, deſſen Eigenſchaft, den Teu⸗ fel ihm unterwuͤrfig zu machen, er erſt dann ent⸗ deckt, als alles Gold verſchwunden, und er auf's Neue in Noth und Elend geragthen iſt. Er zwingt nun den Teufel, ihm ſo viel Schatze zu⸗ zutragen, als er nur vermag, gewinnt die Gunſt des Koͤnigs von Monppolis, durch einen Schmaus⸗ den er ihm in dem Gaſthofe gibt, baut ein Schloß⸗ Tunellenburg genannt, und heirathet die Toch⸗ ter eines Kaufmanns. Dieſe ſtirbt, das Schloſ brennt ab, der Stein iſt verloxen, und Tonelli wird als Hexenmeiſter aus dem Lande gejagt. Er muß auf's Neue ſich durchbetteln, trifft auf zwei Leineweber, kehrt mit ihnen in ein Wirths⸗ haus ein, wo der Wirth ihnen ein Zimmer einraäumt, das von Poltergeiſtern heimgeſucht werden ſoll. Als ſie ſpielen und zechen, kommt aus Fußboden und Decke eine ganze Geſeuſchaft Geiſter, die ſich an eine Tafel ſetzen und auf das koͤſtlichſte ſchmauſen. Die beiden Leinewe⸗


