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ten umher. Nichts regte ſich. Der Abend war jetzt ganz hereingebrochen, und da die ſtädtiſche Gas⸗ beleuchtung noch nicht bis in dieſe öde Gegend vor⸗ gedrungen war, herrſchte jetzt eine tiefe, nur dann und wann von einer trüben Oellampe unterbrochene Finſterniß, welche, indem ſie einen kleinen Punkt er⸗ hellte, das Dunkel nur um ſo dicker und undurch⸗ dringlicher erſcheinen ließ.
Mariens Augen durchdrangen die Finſterniß. Hinter dem Pfeilervorſprung eines im Bau begriffe⸗ nen Hauſes verborgen, beobachtete ſie Bernthal. Sie ſah, wie er lauſchend und ſpähend vor dem Hauſe ſtand, wie er endlich, ſich vollkommen ſicher glaubend, einen Schlüſſel hervorzog, mit demſelben die Hausthür öffnete und in derſelben verſchwand.
Marie wartete noch eine kurze Zeit, dann nä⸗ herte ſie ſich vorſichtig gleichfalls dem Hauſe und ſchlich lauſchend an den untern Fenſtern deſſelben hin. Alles blieb ſtill und ſtumm. Aber indem ſie ſich jetzt der Rückſeite des Hauſes, welches, wie ge⸗ ſagt, allein und abgeſperrt auf freiem Felde lag, näherte, bemerkte ſie Licht an einem der obern Fen⸗ ſter. Indeß war dieſe Hinterſeite von einem mit einem ſehr hohen Gitter umgebenen Garten begrenzt und hohe Bäume beſchatteten die erleuchteten Fenſter.


